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Dreamteam 2.0

Alma vom Kemperdick und die Bosse


20.01.2026

Almas Wintertage

Der erste Schnee

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich geguckt habe, als wir die Haustür aufgemacht haben.
Pfoten raus – kalt!
Aber genau dieses gute Kalt.
Schnee!

Nicht so ein bisschen.
Sondern richtig.

Überall.

Auf den Wiesen, auf den Wegen, im Wald. Und unter meinen Pfoten hat es ganz sanft geknirscht. Dieses Geräusch, das nur frischer Schnee macht. Ich war sofort wach. Und bereit.

Am Sonntag haben wir eine große Runde gedreht.
Ich, meine Bosse – und sonst niemand. Die Kutsche blieb vor dem Haus stehen. Kein Einsteigen, kein Losfahren. Wir sind einfach direkt los.

Ich konnte im Wald herumstromern, hinter Bäumen verschwinden und gleich wieder auftauchen. Mal ein Stück voraus, mal seitlich, mal wieder näher dran. Ich folgte meinem eigenen Rhythmus – und trotzdem waren wir gemeinsam unterwegs. Ich entferne mich nicht weit, einfach weil es sich nicht richtig anfühlt. Ein kurzer Blick zurück, Blickkontakt, und weiter geht’s. Wie ein unsichtbares Band zwischen uns.

Auf den Wiesen bin ich durch den Schnee gesprungen, habe getobt und immer wieder meine Nase hineingesteckt. Man weiß ja nie, was sich darunter verbirgt. Vielleicht etwas Spannendes. Vielleicht auch nichts. Aber Nachschauen lohnt sich immer.

Mein Dummy war natürlich dabei.
Er flog durch den Schnee, verschwand darin – und ich hinterher. Finden, aufnehmen, zurückbringen. Und dann nochmal. Und nochmal. So lange, bis ich zufrieden war. Oder die Chefin lachen musste.

Schnee verändert die Umgebung komplett.
Die Gerüche sind anders. Die Geräusche viel leiser. Selbst unsere Schritte klingen plötzlich neu. Es ist kalt, aber genau so, dass man sich gerne bewegt und gar nicht merkt, wie lange man schon unterwegs ist.

Die Chefin hatte die Kamera dabei.
Zwischendurch blieb sie stehen, schaute, wartete – und hat diese Momente festgehalten. Mich im Schnee, in Bewegung, ganz bei mir. Ich habe sie machen lassen. Das gehört inzwischen einfach dazu.

Diese Runde war genau das Richtige für den Start ins neue Jahr.
Viel draußen sein. Viel Bewegung. Viel Freude. Und Schnee unter den Pfoten.

So mag ich das.
So darf ein Jahr anfangen.

Ein paar Eindrücke von unserer ersten Schneerunde im neuen Jahr findet ihr in der Bildergalerie.


Ein Wochenende, von dem ich euch noch erzählen wollte

Ein paar Tage Meerzeit

Erinnert ihr euch an meinen Beitrag „Ein schöner Jahresabschluss“ aus meiner kleinen Serie Almas Wintertage? Dort habe ich ganz nebenbei ein langes Wochenende am Meer mit meiner besten Freundin erwähnt.

Nun ist mir eingefallen, dass ihr davon eigentlich gar nichts wissen konntet.

Denn nachdem Snow und ihre Chefin wieder nach Hause gefahren sind, bin ich mit meinen Bossen noch ein paar Tage länger geblieben. Und nach dem Urlaub habe ich es dann – nun ja – einfach verschwitzt, euch davon zu erzählen. Dabei war es ein so schönes Wochenende, dass ich euch das unmöglich vorenthalten kann.

Es war nämlich so…

Zunächst fühlte sich alles an wie ein ganz normaler Freitagmorgen. Doch ziemlich schnell habe ich gespürt: Hier ist wieder etwas im Busch. Die Bosse waren früher wach als sonst, es wurde herumgewuselt, Taschen standen bereit – und kurz darauf klingelte es auch schon an der Tür.

Snow stand dort.

Ab diesem Moment wusste ich: Was auch immer heute passiert – es wird großartig.

Zuerst sind wir noch mit meinen Bossen eine große Runde durch den Wald gelaufen. Frische Luft, Bewegung, ein bisschen den Kopf freibekommen – genau richtig, um in den Tag zu starten. Später kam dann auch Snows Chefin dazu, und wir Mädels sind gemeinsam in Snows Kutsche gestiegen.

Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich gefreut habe, als ich nach ein paar Stunden Fahrt gemerkt habe, wohin es geht. Denn jedes Mal, wenn ich vom Meer zurückgekommen bin, habe ich Snow davon erzählt.
Nicht vom Meer an sich – das kennt sie natürlich längst.
Sondern von genau diesem Ort.
Von dem Platz, an dem ich am liebsten bin.

Letztes Jahr waren wir an Snows Lieblingsort in Holland.
Dieses Mal war es umgekehrt.
Und ich konnte Snow alles zeigen.

Dieser Ort gehört für mich einfach dazu.
Unsere Unterkunft liegt direkt am Kreek. Vom Sofa aus schaut man auf den See, vom Balkon genauso. Wasser, Ruhe und Weite – jeden Tag. Wenn man aus der Haustür tritt, ist man sofort am Kreek. Ein paar Minuten laufen, immer am Wasser entlang, und schon steht man auf den Dünen mit einem grandiosen Blick über das Meer und auf der anderen Seite auf den Kreek.

Aus den Fenstern sieht man den Leuchtturm von Westkapelle. Ich mag das. Zu wissen, wo man ist und das nun eine tolle Zeit bevorsteht.

Schon nach wenigen Momenten konnten Snow und ihre Chefin verstehen, warum wir diesen Ort so lieben.
Es gibt Orte, die berühren dein Herz, ohne viele Worte zu brauchen.

Hier konnten wir gemeinsam die Nasen in den Wind stecken, die Seeluft erschnüffeln und dem Meer zuhören. Wir haben große Runden am Strand gedreht, sind am Wasser entlang bis nach Zoutelande gelaufen, haben im Sand getobt und natürlich immer wieder die Pfoten ins Wasser getaucht. Stets begleitet von schönstem Sonnenschein und unseren Chefinnen.

Und wir haben gespielt - alle gemeinsam.

Der Ring flog über den Strand, wir sind hinterhergelaufen, Seite an Seite, mit Sand unter den Pfoten, Wind im Fell und flatternden Öhrchen. Der Dummy landete immer wieder im Wasser, und natürlich bin ich hineingelaufen, um ihn herauszuholen. Snow kam mit – erst vorsichtig, nur bis zum Bauch. Das Meer wurde beobachtet, geprüft, ein bisschen skeptisch beäugt.

Aber dann wurde es mehr.
Mit mir an ihrer Seite.
Und mit unseren Chefinnen ganz nah dabei.

Und irgendwann hat Snow sich getraut.
Ein paar Züge.
Nicht viele. Aber genug.

Ich glaube, sie war ein bisschen stolz auf sich.
Wir waren es auf jeden Fall!

Das Wetter meinte es gut mit uns. Es war herrlich warm, die Chefinnen liefen barfuß am Strand, und meine Chefin ist sogar mit uns ins Wasser gegangen.

Zwischendurch haben wir einen kleinen Stadtbummel gemacht und später im Restaurant eine Pause eingelegt. Während die Chefinnen eine Kleinigkeit gegessen haben, lagen Snow und ich brav Seite an Seite und haben die Gelegenheit genutzt, uns auszuruhen. Schließlich wollten wir für die kommenden Abenteuer fit bleiben.

Die Tage vergingen viel zu schnell.
Es waren Tage voller Bewegung, Spiel, Lachen und guter Laune. Tage, an denen nichts Großes geplant war und trotzdem alles genau richtig war.

Manchmal sind es genau diese gemeinsamen Momente, die bleiben.
Und genau deshalb wollte ich euch davon erzählen.

Ein paar Eindrücke von diesem besonderen Wochenende habe ich euch in der Bildergalerie zusammengestellt.


Almas Wintertage – Teil 2

Ein schöner Jahresabschluss

Am letzten Tag des Jahres haben wir eine reine Mädelstour unternommen.
Meine beste Freundin Snow war dabei, ihre Chefin natürlich auch – und meine Chefin sowieso. Wir vier haben uns getroffen, sind losgelaufen und ziemlich schnell war klar: Das wird eine tolle Runde.

Wir waren lange unterwegs.
Über zwei Stunden. Ganz entspannt, ohne Stress, ohne Tempo.

Meine Freundin und ich haben unser Ding gemacht.
Zusammen gelaufen, getrennt geschnuppert, wieder zusammengefunden. So, wie wir das kennen. Und auch die Chefinnen hatten eine schöne Runde – das hat man gemerkt.

Auch an diesem Vormittag war es eisig kalt. Der Nebel kroch noch über die Wiesen, und wir sind sogar an einem kleinen Wasserfall vorbeigekommen. Es war einfach herrlich.

Während wir unterwegs waren, war da auch dieses Jahr, das hinter uns lag.
Ich dachte an die vielen Treffen mit meiner besten Freundin und ihrer Chefin. An die Arbeit auf der Trainingswiese. An das lange Wochenende am Meer. An die vielen gemeinsamen Gassirunden dazwischen. Und an die Stimmung, die uns bei all diesen Erlebnissen immer begleitet.

Wir fühlen uns einfach wohl miteinander und freuen uns darauf, uns zu sehen.
Es ist schon etwas Besonderes – auch wenn häufig gar nichts Besonderes auf dem Plan steht. Versteht ihr, was ich meine? Manchmal braucht es einfach nicht mehr.

Auf jeden Fall war diese Runde ein gelungener und schöner Jahresabschluss.

So kann ein Jahr enden.
Mit Bewegung, guter Gesellschaft
und dem Wissen, dass man viele Wege gemeinsam gegangen ist –
und hoffentlich noch viele weitere vor uns liegen.

In diesem Sinne:
alles Liebe für das neue Jahr
Eure Alma

Ein paar Eindrücke von unserer Mädelstour zum Jahresabschluss findet ihr in der Bildergalerie.


Almas Wintertage – Teil 1

Zwischen Trubel und Winterstille

Die Weihnachtstage waren bei uns bunt und lebendig.
An Heiligabend und auch am ersten Weihnachtstag hatten wir Besuch, und im Haus war einiges los. Die Chefin war viel in Bewegung, hat vorbereitet, gekocht und hier und da noch etwas erledigt. Für mich war das spannend zu beobachten – mal von meinem Platz aus, mal ganz nah dabei.

Natürlich hatte auch jeder etwas für mich mitgebracht.
Es gab Geschenktüten zum Auspacken und liebevoll gepackte Kartons, gefüllt mit Leckerchen. Ich habe mir Zeit gelassen, alles in Ruhe erkundet und genau so ausgepackt, wie man das an Weihnachten eben macht.

Und auch wenn Feiertage sind: Gassi fällt nicht aus.
Darauf wird hier geachtet. Bewegung gehört dazu, egal wie viel Trubel gerade im Haus ist.

Am zweiten Weihnachtstag wurde es dann plötzlich ganz anders.

Wir sind extra früh aufgestanden und nach Schloss Burg gefahren, noch bevor der Tag richtig begonnen hatte. Es war kalt, richtig knackig kalt, aber die Luft war klar und frisch – genau so, wie ich es mag.

Unser Weg führte an der Wupper entlang. Meine Pfoten habe ich natürlich kurz ins Wasser getaucht – das musste einfach sein. Und mein Dummy durfte ebenfalls mitkommen, schließlich ist er ein fester Bestandteil meiner Streifzüge. Er wurde zwischendurch geworfen, manchmal ein Stück weiter, manchmal ganz in der Nähe – und manchmal auch versteckt, so dass ich ein wenig suchen konnte.

Das passte gut zu dieser Runde: Bewegung, Konzentration und dann wieder einfach weiterlaufen.

Abgesehen davon war es erstaunlich still. Kaum Menschen, kaum Geräusche – nur wir, der Weg, das Wasser und der Winter.

Als wir oben an der Burg angekommen sind, war selbst der große Burghof menschenleer. Der riesige Tannenbaum stand dort ganz still, und für einen Moment fühlte es sich an, als hätten wir diesen Ort ganz für uns allein.

Wir waren lange unterwegs, locker zweieinhalb Stunden, die wir gemeinsam zu Fuß verbracht haben. Ohne Eile, ohne Ziel, das man erreichen musste. Einfach gehen, zwischendurch arbeiten, schauen und weitergehen.

Das war mein Moment an Weihnachten.
Kein Trubel, kein Besuch, kein Hin und Her. Nur Bewegung, Ruhe, frische Luft, meine Bosse und ich.

Manchmal braucht es genau das, damit sich Feiertage wirklich richtig anfühlen.

Wer uns an diesem winterlichen Tag begleiten möchte, findet in der Bildergalerie noch ein paar Eindrücke.


24.12.2025

Ich hatte da noch was auf dem Kopf

Eine Weihnachtsmütze, ein ruhiger Moment und ganz viel Vertrauen.

Ihr habt ja schon von unserem ruhigen Nachmittag am Kamin gelesen.
Decke. Wärme. Nickerchen.
Sehr mein Ding.

Was ihr da noch nicht wusstet:
Irgendwann lag da plötzlich eine Weihnachtsmütze.

Die Chefin war ruhig. Nicht hektisch. Sie wollte nichts unbedingt. Und sie hat mich auch zu nichts gedrängt.

Die Mütze wurde mir einfach mal aufgesetzt. Dann wieder abgenommen. Dann nochmal. Wir haben ein bisschen damit gespielt.

Kein „Bleib sitzen“.
Kein „Jetzt aber“.
Kein Druck.

Also bin ich sitzen geblieben.

Nicht, weil ich musste.
Sondern weil gerade alles gepasst hat.

Die Chefin hat gelacht, ich hab geschaut, wir hatten Zeit.

Es hat nichts gedrückt, nichts gezwickt und niemand hatte es eilig.
Also warum nicht?

Ich hab kurz überlegt und beschlossen, dass man so etwas für einen Moment ruhig mal tragen kann.

Die Bilder, die dabei entstanden sind,zeigen mich nicht geschniegelt oder geschniegelt-weihnachtlich.
Sondern so, wie ich bin, wenn alles entspannt ist. Ganz bei mir. Auch mit Mütze.

Weihnachten ist für mich nicht laut.
Nicht hektisch.
Nicht perfekt.

Weihnachten ist:
Zeit haben.
Spielen dürfen.
Und wissen, dass alles gut ist.

Und wenn man dabei kurz eine Weihnachtsmütze trägt – dann ist das eben so.

Jetzt wünsche ich euch allen ein schönes Weihnachtsfest mit vielen kleinen und schönen Momenten.

Bis bald – Eure Alma


21.12.2025

Wenn ein Shooting eigentlich gar keins war

Eigentlich hatte ich ein kleines Shooting geplant…
Eine Decke vor dem Kamin, der Weihnachtsbaum im Hintergrund, ein paar Deko-Elemente.
Ruhig. Entspannt. Ohne große Erwartungen.

Ich habe ein paar Fotos gemacht, dann wieder eine Pause eingelegt.
Das Set leicht verändert, meine Position gewechselt, am Licht geschraubt.
Zwischendurch wurde auch einfach mal gekuschelt.
Ohne Kamera. Ohne Plan.

Alma durfte in der Zeit einfach machen, was sie wollte.

Und was macht ein Hund, wenn alles passt?
Er legt sich mitten ins Set.
Auf die Decke.
Auf die Seite.
Und schläft ein.

Kein Desinteresse.
Kein „keine Lust“.
Sondern Vertrauen.

Man sieht es auf den Bildern sehr schön:
keine angespannte Körpersprache, keine Stressfalten, kein „funktionieren müssen“.
Stattdessen ein ruhiger Blick, manchmal etwas müde, manchmal ein wenig verträumt.
So sieht Alma aus, wenn sie sich wohlfühlt.

Die Portraits, auf denen sie direkt in die Kamera schaut, hat sie ganz von sich aus angeboten.
Ich habe ihr keine Anweisungen gegeben, sie nicht positioniert oder ausgerichtet.
Sie hat einfach geschaut – und ich habe im richtigen Moment ausgelöst.

Bei einigen der Portraits habe ich eine Lichterkette locker vor die Linse der Kamera gehalten.
Alma fand das offenbar ziemlich spannend.
Sie hat ruhig beobachtet, was da vor ihr passiert – neugierig, aufmerksam, ganz bei der Sache.
Kein Kommando, keine Aufforderung.

Es hat geleuchtet. Also hab ich mal genauer hingeschaut.

Vielleicht liegt diese Gelassenheit auch daran, dass dieses „Set“ kein fremder Ort war.
Der Kamin, die Decke, die Ruhe – das ist ihr Zuhause.
Hier darf man auch einfach mal nichts tun.
Oder ein Nickerchen machen.

Irgendwann war es dann kein Shooting mehr.
Sondern einfach ein gemeinsamer Nachmittag.
Warm. Ruhig. Gemütlich.

Und ganz nebenbei sind dabei ein paar Fotos entstanden.
Keine perfekt inszenierten Motive.
Aber echte Momente.
Erinnerungen an einen Nachmittag, an dem alles genau richtig war.

Weitere Fotos von diesem Nachmittag gibt es in der Bildergalerie…

Nachtrag:
Es gab an diesem Nachmittag übrigens auch noch eine Weihnachtsmütze.
Aber das heben wir uns für später auf.



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